Grächen, bevor Sie buchen
Grächen liegt auf 1620 Metern, auf einer Terrasse über dem Mattertal, und schon die Anreise gibt den Ton an: Keine Bahnlinie erreicht das Dorf, jeder Aufenthalt beginnt also mit einem Zug nach Visp oder St. Niklaus und danach einem Postauto, das die letzte Etappe ab St. Niklaus in zwanzig Minuten zurücklegt. Das Dorf selbst ist nur teilweise autofrei, und das Tourismusbüro bittet darum, vor der Anreise mit dem Auto zu prüfen, in welcher Zone die eigene Unterkunft liegt, statt anzunehmen, der ganze Ort sei autofrei.
Drei Ortsteile bestimmen, wo man schläft. Der Dorfplatz, der historische Kern, ist autofrei und bringt Hotels, Läden und Bahnen in Gehdistanz. Die Hannigalp-Seite, entlang der Bärgjistrasse und der Dorfstrasse, liegt am nächsten an der Gondelbahn von Grächen nach Hannigalp, der Hauptbahn des Dorfes in beiden Saisons. Niedergrächen und Gasenried liegen ausserhalb des Zentrums: ruhiger, aber nur mit dem Skibus erreichbar, und in Gasenried beginnt der Fernwanderweg Europaweg Richtung Zermatt.
Die sechs Hotels des Dorfes reichen von einem Familienbetrieb mit Themenzimmern am Dorfplatz bis zu einem modernen Lifestyle-Hotel mit Wellnessbereich oberhalb des Zentrums, mehrere seit Jahrzehnten in derselben Familie geführt. Datierte Booking.com-Stichproben zeigen den Boutique Hotel Walliserhof sowohl beim Startpreis als auch beim Durchschnittspreis am tiefsten unter den erfassten Hotels, dicht gefolgt vom Hotel Gädi und vom Grächerhof, während das Aktiv Hotel & Spa Hannigalp mit dem einzigen Hallenbad des Dorfes am oberen Ende liegt.
Die Öffnungs- und Schliessdaten für den Winter 2026/2027 waren zum Zeitpunkt dieser Prüfung von Grächen Tourismus noch nicht veröffentlicht, bestätigen Sie diese also vor der Buchung einer Skiwoche; der Sommer, wenn alle 250 km Wanderwege für die Saison offen sind, lässt sich leichter planen. Für welche Saison Sie sich auch entscheiden, rechnen Sie mit einem Zug nach Visp oder St. Niklaus gefolgt von einem stündlichen Bus oder dem Postauto, das das Dorf ab St. Niklaus in zwanzig Minuten erreicht, denn keine Bahnlinie führt nach Grächen selbst.










